PRESSEBERICHTE

Nicht zur Nachahmung empfohlen:

Fussballer sah viermal rot - in einem Spiel

Kurioses aus der Fussballwelt: Ein walisischer Amateur-Kicker wurde lebenslang gesperrt, nachdem er in einem einzigen Spiel vier rote Karten kassierte.

Die erste Ampelkarte erhielt der 29-jährige Rick Broadley, weil er auf einem am Boden liegenden Gegenspieler herumgetrampelt war. Doch statt sich in die Kabine zu begeben, sah der Spieler der Mountain Rangers gemäss der englischen Tageszeitung «The Sun» erst recht rot: Er begann mit dem Schiedsrichter zu diskutieren, woraufhin der Unparteiische erneut einen Platzverweis aussprach. Weil dies Broadley so gar nicht passte, goss er dem Ref mit einer Flasche Wasser über den Kopf. Rote Karte Nummer 3 also. Genug für den Fussballer - für den Moment zumindest. Denn: Nach dem Spiel drohte Broadley dem Schiedsrichter im Klubhaus, was ihm den vierten roten Karton einbrachte.

Den Verantwortlichen beim walisischen Fussballverband standen nach dem Schiedsrichter-Rapport wohl die Haare zu Berge. Sie sprachen für den mehrfachen Rotsünder eine lebenslange Sperre aus. Dass Broadleys Team 0:2 gegen CPD Penrhyndeudraeth verlor, verkam neben diesem Spektakel zur Nebensache.


Fabienne Daetwyler in der AZ

In der Aargauer-Zeitung vom 22. August 2009 erschien ein Bericht über Fabienne Daetwyler. Sie spielt seit der Saison 08/09 für die 1. Damen-Mannschaft. Zum Artikel


Ball rollt im Idealfall in drei Jahren

FCA-Stadion Die Planung im Torfeld Süd kommt voran, doch es gibt noch einige Hürden

Wenn alles nach Plan läuft, nimmt der FC Aarau heute Abend seine drittletzte Saison im Stadion Brügglifeld in Angriff: Ab der Saison 2011/12 soll der Stadtklub in der neuen Arena im Torfeld Süd spielen. Doch es gibt noch einige Hindernisse zu überspringen.

BALZ BRUDER (AZ vom 19. Juli 2008)

Auch wenn seit dem deutlichen Ja des Aarauer Souveräns zum Investitionskredit für das neue Stadion vor den Kulissen nicht mehr viel passierte: Hinter den Kulissen verstrichen die fünf Monate nicht ungenutzt. Im Gegenteil: «Die erforderliche Umzonung von der Industriezone in eine neue Zone mit gemischten Nutzungen wurde parallel zu vertieften städtebaulichen Überlegungen vorangetrieben», sagt Stadtbaumeister Felix Fuchs. «Der Entwurf für den Gestaltungsplan und die Sondernutzungsvorschriften ist zudem termingerecht fortgeschritten», führt der Vorsitzende der Projektleitung aus. Für den Stadionkomplex konnte denn auch bereits das Rahmenbaugesuch vorgeprüft werden. Und für die Anlagen der künftigen Gebietserschliessung wurden Vorprojekte erarbeitet – so beispielsweise für die WSB-Haltestelle Torfeld Süd, für die Verlegung und den Ausbau der Industriestrasse und – in Ansätzen – auch für die Fussgänger- und Velopasserelle über die SBB-Gleise.

Viele Interessen müssen unter einen Hut

Nach Aussage von Fuchs geht es im Moment vor allem darum, «die Entwürfe der Zonenplanänderung, des Gestaltungsplans und der Sondernutzungsvorschriften sorgfältig mit den Abklärungen über die künftige Erschliessung, über die Verkehrs- und über die Umweltverträglichkeit abzustimmen und gleichzeitig zu versuchen, die vielfachen öffentlichen und privaten Interessen optimal unter einen Hut zu bringen». Parallel dazu wird das Stadionprojekt laufend konkretisiert und detailliert. Im Weitern ist geplant, in der zweiten Jahreshälfte auch die Arbeiten zur Konkretisierung der polysportiven Mantelnutzungen aufzunehmen. Das Baugesuch für den Stadionkomplex wird laut Fuchs aber frühestens parallel zum Gestaltungsplan und zu den Sondernutzungsvorschriften öffentlich aufgelegt werden können.

Das wird voraussichtlich in der ersten Hälfte 2009 sein. Denn vor der öffentlichen Auflage werden die Vorprüfung aller Planungsbestandteile und ein öffentliches Mitwirkungsverfahren zu den Planentwürfen und zu den relevanten Grundlagen durchgeführt. Diesen Schritt hat die Projektleitung für das vierte Quartal 2008 ins Auge gefasst. «Dann wird sich zeigen, ob und wie gut es gelungen ist, die von einer grossen Mehrheit der Aarauer Stimmbürgerschaft bestätigte Entwicklungsabsicht für das Gebiet Torfeld Süd in die Pläne umzusetzen», so Fuchs.

Langwierige Verfahren würden bremsen

Das ist der entscheidende Punkt, denn: Während der Auflage kann von legitimierten Personen Einsprache sowohl gegen die Zonenplanänderung als auch gegen den Gestaltungsplan und die Sondernutzungsvorschriften erhoben werden, bevor Erstere dem Einwohnerrat unterbreitet wird. Wichtig dabei: Dieser Beschluss unterliegt dem fakultativen Referendum, während die Beschlussfassung über den Gestaltungsplan und die Sondernutzungsvorschriften in die Zuständigkeit des Stadtrats fällt – ebenso wie die erstinstanzlichen Entscheide über Einsprachen. Allerdings kann gegen diese Beschwerde beim Regierungsrat geführt werden. Und dessen Entscheide wiederum können an das Verwaltungsgericht, gegebenenfalls sogar bis ans Bundesgericht weitergezogen werden. Wobei Fuchs betont: «Das ist natürlich nicht zu hoffen, nachdem die Stimmbürgerschaft zu zweien Malen mit grossen Mehrheiten den wesentlichen Gegenständen der Planung zugestimmt hat.»

Im Idealfall, wäre demnach ein Stadionbezug bis zum Start der Saison 2011/12 «grundsätzlich möglich», führt Fuchs aus. Und fügt an: «Es wurde allerdings immer betont, dass dieser Termin von drei entscheidenden Faktoren abhängig ist: vom Ausbleiben langwieriger Rechtsmittelverfahren, vom Verzicht auf ein weiteres Referendum und von der Befreiung des Projekts von restriktiven Auflagen, beispielsweise in Bezug auf die Erschliessung.» Doch Fuchs ist zuversichtlich: «Die Projektleitung unternimmt alles, um eine qualitätsvolle, die demokratisch abgestützten Entwicklungsvorstellungen berücksichtigende Planung zügig umsetzen zu können.» Wenn es um Prognosen darüber geht, ob der FC Aarau 2011/12 tatsächlich in der neuen Arena spielen wird, hält sich der Vorsitzende der Projektleitung aber zurück: «Solche machen wir keine.»


Sportanlage Schachen offiziell eingeweiht

AARAU

17.03.2008 - Ein Fussballfest für das Allwetterspielfeld und das Garderobengebäude gestern Sonntag im Schachen



MARCEL SIEGRIST

«Das ist echt cool. Ich spiele viel lieber auf Kunstrasen. Der Ball rollt auf dem Platz schneller und man kann sich besser bewegen», erklärt der 12-jährige Louis Berger, Fussballspieler der Aarauer U13-Mannschaft. Der Nachwuchskicker ist begeistert vom Kunstrasen auf dem neuen Allwetterspielfeld im Aarauer Schachen.

Gestern Sonntag wurde nun das Allwetterspielfeld und das Garderobengebäude mit einem Fussballfest für Jung und Alt offiziell eingeweiht. Turnier der Nachwuchskickerinnen und -kicker, offizieller Einweihungsakt mit Apéro, Besichtigungen, Meisterschaftsspiel Junioren U16 – Team Aargau gegen GC – und ein Blitzturnier mit 6 Teams wurden den zahlreichen Gästen im Aarauer Schachen geboten.

Beat Blattner zeigte sich in seiner Ansprache beim Einweihungsakt sehr erfreut über die gelungene Sportanlage mit einem Spielfeld von 100 Meter Länge und 64 Meter Breite: «Der Kunstrasen taugt auch für höchste Ansprüche», betonte er. Lobend erwähnte Blattner die Beleuchtung, die «wirklich nur den Platz beleuchtet» oder die Solaranlage auf dem Dach des schmucken Garderobengebäudes, «die bei diesem Wetter 75 Grad heisses Wasser liefert». Der Vizeammann informierte auch, dass im Aufenthaltsraum, die Bewirtung übernimmt der Verein Aarau 1902, Rauchverbot herrsche und Alkohol während der Woche ab 20 Uhr und am Samstag ab 18 Uhr ausgeschenkt werde. «Noch nicht fertig sind die ökologischen Massnahmen, die den Schachenwald aufwerten», so Blattner.

Schliesslich wurden die Gäste gebeten, mit dem Daumenabdruck auf einem Plakat ihre Unterstützung für «Aarau bleibt cool», ein Projekt gegen Gewalt, zu bekunden.

 

 

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FC Aarau 1 - FCZ vom 30.10.2010